Lagerbericht vom 7.10.- 16.10. 2005
Fr./Sa. 7./8.Oktober - Das 10. Volleyballlager in Santa Susanna begann um 17:15 Uhr mit der Abfahrt auf dem Carparkplatz in Zürich. In Würenlos und Bern stiegen die restlichen der total 30 Spielerinnen zu. Nach den beiden Filmen "Dirty Dancing" und "Shall We Dance" richteten wir uns zum Schlafen ein, dann wurde es ruhig im Car. Müde und wie gerädert trafen wir am Samstagmorgen um 7 Uhr in Santa Susanna ein. In der Empfangshalle des Hotels nahmen wir gleich die vielen Sofas in Beschlag. Während wir auf Gadi warteten, schliefen einige bereits wieder ein. Als Gadi schliesslich kam, wurde er freudig und erwartungsvoll begrüsst. Dann durften wir in den Speisesaal und fielen hungrig über das Frühstücksbuffet her.
Frisch gestärkt unternahmen wir anschliessend gemeinsam einen Erkundungsspaziergang. Bei prächtigem Sonnenschein und starkem Wind, kamen wir auch dem Strand entlang. Es herrschte eine friedliche Stimmung. Zurück von dieser Tour konnten wir unsere Zimmer beziehen. Der Rest des Tages stand zur freien Verfügung. Einige "chillten" am Pool, gingen an den Strand oder schauten sich das Hotel und Santa Susanna an.
Nach dem Nachtessen fand das erste tägliche Treffen mit Gadi im kleinen Internetraum des Hotels statt. Dort liessen wir den Tag Revue passieren und bekamen Anweisungen für den folgenden Tag. Danach waren wir wieder frei, was die meisten für einen Spaziergang an die Riviera und zum "Lädele" nutzten. Einige landeten schliesslich in einer Disco. Wer noch nicht volljährig war, musste um 22 Uhr wieder zurück im Hotelzimmer sein. Nicht viel später kamen allerdings auch alle anderen ins Hotel und schon bald schliefen wir in "sauberen" und "überhaupt nicht mit Milben besetzten Betten" ein.
So, 9. Oktober - Nach einer wunderbaren Nacht, in einem richtigen Bett, ging es um 8:45 Uhr vor dem Hotel wieder los. Auf dem Programm stand der Tagesausflug nach Barcelona. Als erstes zeigte uns der Reiseleiter die prächtige Kathedrale von Gaudi;, die immer noch im Bau ist. Danach fuhren wir zum Gaudi Park, wo wir einen längeren Aufenthalt hatten. Aus dem Bus bekamen wir dann weitere Sehenswürdigkeiten der Stadt zu sehen und endeten schliesslich auf der anderen Seite der Metropole, auf dem olympischen Hügel. Dort hatten wir Gelegenheit, das Olympiastadion von innen zu besichtigten. Später, ganz oben auf dem Hügel, hatten wir Mittagspause. Von dort hatten wir einen herrlichen Ausblick Stadt und Hafen. Anschliessend wurden wir zum Hafen hinunter gefahren. Wir bekamen dort viel Zeit, auf den "las ramblas" auf Shopping Tour zu gehen.
Mo, 10. OktoberGestärkt von einem reichhaltigen Morgenessen ging es zu Fuss zur Turnhalle. Nach der Gruppeneinteilung ging es gleich los mit den ersten Trainingseinheiten. Bei abwechslungsreichen und vielfältigen Übungen verstrichen Morgen und Nachmittag wie im Flug. Am Abend, beim täglichen Briefing, setzte es eine Moralpredigt ab, weil einige von uns in der Halle nicht unbedingt mit Einsatz geglänzt hatten. Trotz des doch anstrengenden Tages machten sich einige wieder auf den Weg ins Waikiki zum Tanzen, wo jede mit vollstem Einsatz glänzte!
Der erste Trainingstag war damit überstanden und der Schlaf wohl verdient!
Di, 11. Oktober - Am zweiten Trainingstag wurden wir vom ersten Muskelkater begrüsst. Nach dem z`Morgä machten wir uns wieder auf den Weg in die Halle. Es schüttete wie aus Kübeln und wir kämpften uns durch den Matsch (Flo ist an allem Schuld!). Einige Spielerinnen wurden nochmals in andere Gruppen umgeteilt. Der Trainingsmorgen war streng, vielleicht deshalb, weil die Leiter wussten, dass der Nachmittag frei war? Da es den ganzen Tag regnete, machten es sich die meisten im Hotel bequem. Auch für den Abend war vorwiegend gemütliches Beisammensein angesagt. Wieder war ein Tag vergangen und bereits rückte das Ende des Lagers näher.
Mi, 12. Oktober - Es stand ein weiterer strenger Tag bevor. Das Wetter war weiterhin nicht auf unserer Seite, es regnete permanent in Strömen. Kam dazu, dass wir den ganzen Tag gegen einen unangenehmen Begleiter ankämpfen mussten, den Muskelkater. Unser Einsatz in der Halle war denn auch entsprechend !
Am Abend besserte sich das Wetter leicht, was für einige schon genügte, sich ins Waikiki abzusetzen. Der Rest entspannte sich bei einer wohltuenden Massage bei Gadi oder schaute fern.
Do, 13. OktoberAm Donnerstagmorgen wurden wir frühzeitig von einem extrem lauten Donnerschlag aufgeweckt. Ein schweres Gewitter zog über uns hinweg. Auf dem Weg zur Turnhalle mussten wir einen neuen Weg gehen, weil viele Strassen überflutet waren. Trotz Muskelkater versuchten wir in der Halle wieder unser Bestes zu geben - mit mehr oder weniger Erfolg. Der Nachmittag war erneut trainingsfrei. Leider regnete es immer noch, die Sonne liess sich die ganze Woche nicht mehr blicken. Doch auch so ging die Zeit sehr schnell vorüber. Wir nahmen uns Zeit zum Shoppen, Schlafen, Billard Spielen und am Strand spazieren gehen.
Heute kamen einige zu spät zum täglichen Treffen und durften dafür vor allen Anderen 20 Liegestütze machen. Jede von uns erhielt ein tolles T-Shirt, das Nicole Roth für uns zum 10-jährigen kreiert hatte - Merci vellmol ! Damit ausgerüstet, ging es auch schon wieder in den Ausgang.
Fr, 14. Oktober - Hugo feiert heute seinen 50-ten und bekam von seiner Gruppe einen Sombrero geschenkt, den er bis in die Halle aufbehalten musste. Am Morgen wurde wieder fleissig trainiert. Philipp leitete heute die eine Gruppe, damit Iris auch einmal bei den Besten mittrainieren konnte. Am Nachmittag stand das Abschlussturnier auf dem Programm. Vorher gab es aber noch ein Fotoshooting mit allen Lagerteilnehmern. Eingeteilt in vier Gruppen folgten die Spiele, die meist recht ausgeglichen verliefen und viel Spass machten.
Für den letzten Abend gab es für die ganz jungen länger Ausgang, was logischerweise auch ausgenutzt wurde!
Sa/So, 15./16. Oktober - Da die Rückfahrt erst am Abend war, blieb uns ein weiterer freier Tag. Da weiterhin nicht ans Baden zu denken war, entschlossen sich viele mit dem Zug nach Barcelona zum Einkaufen zu fahren. Nach einer einstündigen Zugfahrt, begleitet von vielen Sängern und Bettlern, machten wir uns sofort auf den Weg ins Zentrum, in die Shoppingallee. Wie Frauen das halt so machen, klapperten wir sämtliche Shops ab und stillten unseren Kaufrausch mit nötigen und unnötigen Artikeln (so hert hey!).
Die Zeit verging wie im Fluge und schon bald mussten wir wieder zurück nach Santa Susanna. Der Car kam pünktlich, jede verstaute zuerst die Errungenschaften im Gepäckraum und dann ging es los Richtung Schweiz. Nach einer ruhigen Fahrt trafen wir um 10 Uhr in Zürich ein (wo es nicht regnete !) und dann wurde Abschied genommen.
Auch wenn das Wetter nicht mitmachte, war es doch eine unvergessliche und schöne Woche. Wir danken allen Leitern, die uns die ganze Zeit gut betreut haben.
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